Donnerstag, 11. September 2014

Zeit für Leichtigkeit

Das haben wir uns verdient: Freiheit gewinnen! Die Verlosungsparty der ersten #CrowdEinkommen von Mein Grundeinkommen geht am 18.9.2014 im Klunkerkranich in Berlin über die Bühne - fast vier Jahreseinkommen sind bereits im BGE-Topf! Spektakulär, was sich daraus alles entwickeln kann. Enno Schmidt fragt Karl Smith Widerquist, den Mitgründer des Basic Income Earth Network, beim BIEN-Kongress in Montreal: "Menschenrechte, Demokratie, bedingungsloses Grundeinkommen - ist das dasselbe?" - "BGE ist ein Teil des Puzzles, um eine wirklich freie, demokratische Gesellschaft zu gestalten. - Es gibt keine Freiheit ohne bedingungsloses Grundeinkommen." Und: "Ich will die Einführung des BGE vor Jahresende sehen." - YES: We'll see!


Da kommt was ins Fließen - und es ist auch Zeit dafür. Immer mehr Menschen stellen unsere bisherige Art, erfolgreich zu sein, in Frage. Das demonstriert u.a. die Flucht aus Konzernjobs: "'So viele Leute gehen einer Tätigkeit nach, die ihnen nichts bedeutet', sagt Dom Jackman, 31, der Escape the City mitgegründet hat. 'Die meisten trauen sich aber nicht zu kündigen - auch, weil sie keine Alternative sehen. Die wollen wir ihnen bieten.'" - Just trust! - Timothy Speed veranschaulicht in seinem Buch Gesellschaft ohne Vertrauen, wo der Weg hinführt: "Es zeigt sich eine komplexere Ordnung, die zum einen mehr Selbstbestimmung des Einzelnen, zum anderen aber auch zu einem stärkeren Wir führt." - Da wollen wir hin! Die Generation Y ist dabei, fragt nach dem 'Warum' mehr als jede Generation davor & macht sich damit zu heimlichen Revolutionären. Und die Generation Grundeinkommen 'sind diejenigen, die nichts mehr tun, was sie nicht wollen' - wie Marilola Wili & Daniel Häni in einem schönen Gespräch mit dem Zentrum für Karriereverweigerung konstatieren. Macht Sinn: Wenn jede/r beiträgt, was sie/er gern tut & dadurch gut macht, ist das ein Gewinn für alle: himmlische Aussichten!


Donnerstag, 21. August 2014

#GenerationNeustart startet durch

Die Generation Neustart kennt kein Alter - sie ist eine Haltung. Menschen, die mit Herz, Hirn & Hand an einer besseren Gesellschaft arbeiten, ziehen sich magisch an. Und finden ohne Kompass zueinander - einfach, weil ihre individuelle Wellenlänge eine mächtige Resonanz auslöst. 


Ob es der 29-jährige Michael Bohmeyer ist, der mit dem #CrowdEinkommen via #CrowdBar einen archimedischen Punkt zur Umsetzung der wegweisenden Idee aus dem 16. Jahrhundert ('Utopia', Thomas Morus, 1516) gefunden hat, die jetzt mit den technologischen Tools des 21. Jahrhunderts endlich Wirklichkeit werden kann. Oder der 32-jährige Patrick Spät, der resümiert: "Wir leben nicht, um zu arbeiten." Und auf dem Weg dorthin sagt: "Ja, es braucht eine Revolution von unten, das System muss komplett umgekrempelt werden." Die Möglichkeit zum Neustart gibt uns das bedingungslose Grundeinkommen. Oder, wie der olle coole Buckminster Fuller es treffend formuliert: "Wir müssen uns die Existenzberechtigung nicht erst verdienen." Im Gegenteil: Erst wenn wir von der Existenzangst befreit sind, können wir unser Potenzial entfalten.


Worauf warten wir also noch? Perspektivwechsel! Erst wenn wir frei, selbstbestimmt & eigenverantwortlich agieren können, leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft. Lehnen wir uns mal weit aus dem Fenster: Wenn wir allen in der Rüstungsindustrie Beschäftigten, die mit der Fertigung von Tötungsinstrumenten ihren Lebensunterhalt bestreiten, ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen - wären dann nicht auf einen Schlag die Waffen aus der Welt? #OccupyDemocracy NOW! 






Donnerstag, 7. August 2014

Das Undenkbare denken - und machen!

"Was wäre, wenn es plötzlich ein Grundeinkommen gäbe? Probieren wir es aus!" - Selbstbewusst & mit frischem Schwung hat Michael Bohmeyer aus Berlin das Projekt Mein Grundeinkommen aufgegleist & bringt damit die BGE-Debatte enorm voran. Ein großartiger Impuls für eine kulturelle Wende - und für eine friedliche Revolution!


Authentisch, empathisch & aus eigener Erfahrung spricht der 29-Jährige über die Idee, deren Zeit gekommen ist. Als Mitgründer eines Internet-StartUps bezieht er seit einem Jahr ein Grundeinkommen & wird nicht müde, davon zu erzählen, wie spektakulär sich sein Leben seither verändert hat: Er lebt gesünder, schläft besser, hat weniger Druck, konsumiert weniger Quatsch, kümmert sich gleichberechtigt mit seiner Freundin um das gemeinsame Kind, hat Geschäftsideen & ist kein bisschen faul geworden. Im Gegenteil: "Ich habe das Gefühl, ich bin der Gesellschaft heute dienlicher als noch vor einem Jahr."


 Dies will er nun auch anderen ermöglichen - das zweite zu verlosende bedingungslose Jahreseinkommen ist via Crowdfunding schon fast finanziert. Und er sagt kluge Sätze wie diese: "Das Schöne am crowdfinanzierten Grundeinkommen ist, dass alle Menschen der Welt mitmachen können. Von Mensch zu Mensch. Kein Staat nötig." - YES. So let's just do it!

Sonntag, 27. Juli 2014

Perspektivwechsel

"Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Menschen zu imponieren, die wir nicht mögen." (Tyler Durden, Fight Club.) - Sind wir eigentlich bescheuert? Umdenken tut Not - in jeder Hinsicht!


Sonntag, 13. Juli 2014

Die Zukunft liegt in unseren Händen

An allen Ecken & Enden stoßen wir an die Grenzen des Machbaren. Besser gesagt: Die gewählten VertreterInnen sind politisch zusehends am Ende ihres Lateins. Und die Mehrheit der Menschen spürt, dass wir nicht so weitermachen können, wie wir bisher erfolgreich waren. Paradigmenwechsel ist angesagt. Die Lösung liegt auf der Hand: selber machen. Das ist auch kein Problem - im Kollektiv liegt unendliches Potenzial. Wenn wir endlich souverän handeln.


Dazu rufen aktuell Armin Steuernagel & Kim-Fabian von Dall'Armi im Wirtschaftsmagazin brand eins auf: Demokratie muss man selber machen. JA: 'Appstimmen' ist dran - digitale direkte Demokratie JETZT! Und dann können wir via App direkt abstimmen über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, wofür sich die Jungs auch stark machen. ECHT stark!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Live. Laugh. Love!

Tu, was du liebst - liebe, was du tust. Das geht natürlich nicht mit 'bullshit jobs', wie David Graeber sie treffend bezeichnet. Der Occupy-Vordenker plädiert dafür, unseren Arbeitsbegriff neu zu definieren: "So I think we need to start by redefining labor itself, maybe, start with classic 'women’s work,' nurturing children, looking after things, as the paradigm for labor itself & then it will be much harder to be confused about what’s really valuable & what isn’t. As I say, we’re already seeing the first stirrings of this sort of thing. It’s both a political & a moral transformation & think it’s the only way we can overcome the system that puts so many of us in bullshit jobs." - #Word!


Um Menschen von beschissenen Jobs zu befreien & die Wirtschaft wieder zu demokratisieren, tagen aktuell mehr als 100 GrundeinkommensaktivistInnen, AkademikerInnen & Ökonomen aus aller Welt beim BGE-Kongress in Montreal. Gleichzeitig räumt The Pieces Fit mit den 5 Mythen über das bedingungslose Grundeinkommen auf & stellt fest: "Glücklicherweise beginnen viele Wissenschaftler, Ökonomen & einfache Menschen damit, über den Tellerrand hinaus zu denken & moderne Lösungen zu finden, die, wenn sie umgesetzt werden, das Leben aller Lebewesen auf diesem Planeten verbessern könnten. Die Tür zu einer nachhaltigen Zukunft steht offen - sind wir bereit, hinein zu gehen?"- Davon gehen wir aus!


Die Welt neu denken? Klar! Und wenn wir dann wissen, was Geld wirklich ist, kann's richtig losgehen: Farbe ins Leben! Das ist auch dringend nötig: Am Samstag, 21. Juni, gingen in London mehr als 50.000 Menschen auf die Straße, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu protestieren - und die BBC schaute demonstrativ weg. Russell Brand sagte als eine/r von etlichen RednerInnen beim #MarchAgainstAusterity: "Sparpolitik bedeutet, dass das Geld bei den Menschen belassen wird, die viel haben. Das ist das größte Problem, das wir heutzutage haben – alle anderen Probleme leiten sich von diesem vergiftenden Betrug ab. Wir können eine fairere & gerechtere Gesellschaft aufbauen, als sie <in der Regierung> es tun. Diese Demonstrationen sind der Anfang davon." - YES: Das Bürgerparlament kommt. Und jetzt alle so!

Dienstag, 17. Juni 2014

#StopTheBall

Die Welt steht Kopf. Doch nicht, weil König Fußball regiert - sondern im Gegenteil: Weil die Fifa den Fußball kaputt macht & im Zusammenspiel mit der brasilianischen Regierung die Bevölkerung ruiniert. #StopTheBall - #FifaGoHome!


"Wir brauchen keine Weltmeisterschaft. Wir brauchen Bildung, Gesundheit & vor allem Respekt!" - JA: Wohnraum statt Wahnsinn. Schulen statt Stadien. Krankenhäuser statt Korruption. Respekt statt Rendite. Und wusstet ihr, dass die Fifa keine Steuern zahlt? #FuckFifa!


#GehtAuchAnders - mit einer Initiative für eine mutigere Politik. Und mit engagierten AktivistInnen, die sich solidarisch zeigen. #PeopleVsFifa - Blatter muss weg. Am besten auf einen anderen Planeten... Die WM kann womöglich wirklich was verändern - vor allem, wenn wir gar nicht hingehen. Wir jubeln für die DemonstrantInnen!